Sportliche Vorsätze umsetzen

 

 

Erfolgreich sportliche Vorsätze umsetzen


Fitness Vorsätze richtig setzen und erreichen



Ist es euch schon aufgefallen? Kurz nach jedem Jahreswechsel platzen die Studios aus allen Nähten. Auf den Steppern, Laufbändern und an den Geräten muss man Schlange stehen um trainieren zu können, Vorsätze werden „umgesetzt“.

Die gute Nachicht ist….im Februar ist das wieder anders. Da stellt sich die gewohnte „Ruhe“ wieder ein, die Vorsätze haben sich in Luft aufgelöst und die heimische Couch wird dem umbequemen Stepper vorgezogen. Was ist da nur schief gelaufen? Eigentlich haben die guten Vorsätze ja durchaus ihre Berechtigung.

Meistens liegt die Ursache des „Versagens“ bereits bei der Auswahl der geeigneten Vorsätze/Ziele. Ein Vorsatz nach dem Motto „Ich will mehr Sport machen“ ist nichts wert.


Vorsätze richtig setzen:

 

Ein Vorsatz sollte (analog der Zieldefinition) nach der S.M.A.R.T – Regel definiert werden. Das heißt:

S – Spezifisch: Definiert euer Ziel so spezifisch (genau) wie möglich

M – Messbar: Ihr müsst die Zielerreichung anhand konkreter Kriterien messen können

A – Akzeptiert: Ihr müsst euer Ziel (soweit ihr dies alleine erreichen wollt) tief in euerm Inneren akzeptieren. Sollten mehrere Personen daran beteiligt sein, dann müssen alle Beteiligten das Ziel akzeptieren.

R – Realistisch: Ist das Ziel überhaupt realistisch erreichbar? Dies muss gegeben sein. Wenn ihr euch z.B. eine Zeit auf 100m in unter 10 Sekunden vornehmt, dann solltet ihr euch ein Motorrad kaufen und das Ziel fallen lassen, das bringt nix (außer ihr seid Usain Bolt).

T- Terminiert: Setzt einen konkreten Termin, sonst plätschert alles nur so dahin….

Die meisten von euch kennen das S.M.A.R.T – Prinzip, aber wie kann ein Beispiel aus dem Sport dazu aussehen?

Ganz einfach.

„Ich möchte bis zum 31.12.2014 zweimal die Woche jeweils mindestens eine Stunde Sport machen“.

Das Ziel ist klar spezifiziert, messbar (zweimal die Woche, jeweils mindestens eine Stunde), Akzeptiert (ihr steht dazu), Realistisch (zweimal die Woche solltet ihr eine Stunde durchaus zugunsten von Sport entbehren können) und Terminiert (ein ganzes Jahr lang, bis zum 31.12.2014).

 Das Ziel so klar zu definieren ist deshalb so wichtig, weil ihr euch daran motivieren könnt. Wenn ihr am Sonntag Abend erkennt, dass ihr zweimal in der vergangenen Woche Sport gemacht habt, dann könnt ihr stolz auf euch sein, denn dann habt ihr euer Ziel durchgehalten.

 

Vorsätze in das tägliche Leben einbauen

 Wenn ihr euch ein gutes Ziel gesetzt habt, muss es „nur“ noch umgesetzt und durchgehalten werden. Dafür ist es notwendig, dass ihr euere neue Verhaltensweise in euer Leben integriert. So könnt ihr euch bei dem konkreten, genannten Ziel konkrete Tage festlegen an denen ihr Sport macht (z.B. Dienstag und Donnerstag). Gewöhnt euch an, gleich nach der Arbeit den Sport zu machen, ohne euch vorher auf die Couch zu setzen, sonst wird´s schwerer. Die ersten Wochen wird dies jedes Mal eine Überwindung sein, aber irgendwann setzt das „Momentum“ ein. Das heißt, für euch wird es „normal“, dies so zu tun. Ihr fühlt euch eher unwohl wenn es mal nicht so funktioniert (wenn ihr z.B. krank seid).

Aporopos Ausnahme…..plant diese fest mit ein. Solltet ihr mal aus irgendwelchen Gründen von euerem Plan abweichen müssen, dann ist dies kein Problem.

Ihr müsst aber „Plan B“ in der Tasche haben. So könnte dieser z.B. sagen, dass man die verpasste Einheit an einem anderen Tag, einer anderen Uhrzeit oder (im Falle einer länger andauernden Krankheit) in einer anderen Woche nachholt. Auch den Plan „B“ definiert ihr bereits grob am Jahresanfang.

Ihr werdet irgendwann im Jahr an den Punkt kommen, wo ihr eueren Plan nicht durchhaltet, oder durchhalten könnt. Macht euch deshalb nicht fertig und haltet an euerem Plan fest. Eine Unterbrechung ist kein Grund für die Aufgabe eines Ziels. Ihr könntet einfach die Woche drauf dreimal, statt zweimal Sport machen bis ihr wieder (auf´s Jahr gesehen) im „Soll“ seid.

 

Trainingstagebuch führen

 

Schreibt euere Trainingseinheiten in ein Trainingstagebuch. Das ist sehr motivierend und ihr habt immer einen Überblick über das Geleistete. Gerade wenn euer Ziel umfangreicher als „zweimal die Woche Sport“ ist, leistet euch das Trainingstagebuch wertvolle Dienste. Sprecht das Tagebuch ab und zu mit euerem Trainer durch (sofern ihr einen habt). Ihr erhaltet wertvolle Hinweise und Optimierungsmöglichkeiten.

 

Belohnt euch!

 

Motiviert euch durch eine Belohnung. Wolltet ihr z.B. immer schon mal in einem Aktivclub Urlaub machen? Wenn ihr euer Training durchhaltet, dann seid ihr fit genug dafür! Motiviert euch an eueren Wünschen und dass ihr ihnen wieder ein Stück näher gekommen seid.

 

Wenige Ziele setzen

 

Übertreibt es nicht mit den Zielen. Meist reicht ein oder zwei Ziele. Mehr werdet ihr nicht durchhalten können. Ihr müsst immer daran denken, dass ein neues Ziel eine Veränderung des bestehenden Lebens bedeutet. Je mehr ihr aber euer Leben verändert möchtet, desto schwerer wird dies. Lieber zwei erreichte Ziele am Jahresende als fünf Unerreichte!

„Think big, start small“ sollte euere Devise sein!

 

Euer Happy-Moves-Plus-Team

 

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