Salsa - München

 

 

Salsa - München

 

Salsa in München

 

 SALSA ist nichts anderes als der Ausdruck unserer Art zu lieben, zu hassen, zu fühlen, die alltägliche Existenz zu leben, ohne Schutz zu sein, voll von Sonne, Wind und Meer, einem Horizont und einem weiten Himmel, der uns einhüllt mit unserer wirklichen Hoffnung.“

 

Was ist eigentlich Salsa?

Wo genau die Salsa entstand ist schwer zu sagen. Sowohl Kuba, Puerto Rico, Hispaniola (Dominikanische Republik + Haiti) und sogar New York behaupten, die Entwickler der Salsa zu sein. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

Entscheidend aber ist, dass Jerry Masucci mit seinem Platten Label „Fania“ die Salsa unter dem Begriff bekannt gemacht hat.

Als Geburtshelfer fungierten jedoch definitiv der Mambo (und damit ist Kuba sicherlich nicht falsch), der Cha Cha und vor allem der kubanische Son. Da es sich also um einen wahren, musikalischen Mischmasch handelt, ist der Name „Salsa“ (Soße) treffend.

Der im 4/4tel Takt getanzte Tanz ist äußerst vielfältig und war früher ein Ausdruck der Probleme in den Armenvierteln (barrios). So handelten die Texte oft von Ungerechtigkeiten, Armut, Diskriminierung und auch finanzieller Not. Heute rückt jedoch der Herzschmerz immer mehr in den textlichen Vordergrund.

Salsa ist ein feuriger Paartanz der weltweit in unterschiedlichsten Variationen und auf unterschiedlichstem Niveau getanzt wird. So ist vom hobbymäßigen Tanzen bis zum professionellen Turniertanz oder auch Formationstanz alles möglich.

Gründe für den Erfolg von Salsa in München

Der Erfolg des Salsa Tanzens in München setzte bereits in den 80er  Jahren ein, in einer Zeit in der sich die Münchner nach Lockerheit und Freiheit im Tanzen sehnten. Tanzen sollte Leidenschaft, Freude an der Bewegung und Spaß sein, nicht nur erlernte Tanzschritte, gepresst in festgefahrene Folgen.

Und genau das ist Salsa. Wer Salsa lernt der genießt ein Lebensgefühl. Es wird getanzt, gelacht und viel geschwitzt. Und so wurde München zu einer deutschen Salsahochburg und die Salsa zum Tanz des Jahres 2009.

Bei der Salsa wird geflirtet und winzige Führungssignale werden im Tanz mit Bewegungen interpretiert ohne dass diese perfekt ausgeführt werden müssen. Es geht um das Miteinander des Tanzpaares und der anderen Tänzerinnen und Tänzer auf der Fläche. Es geht um Flirt, es geht um Bewegung und es geht um den Spaß.

 

Salsa Stile die in München angeboten werden

 

 Salsa Cubana (auch kubanische Salsa, Casino oder auch Rueda de Casino genannt)

Das Typische an der kubanischen Salsa ist, dass die Paare umeinander herum tanzen. Es gibt also keine strikte Tanzrichtung, sondern der (in dieser Stilrichtung) sehr dominante Herr dreht die Dame in Form von verschiedenen Wickelfiguren um sich herum oft ohne Blickkontakt zur Dame. Der Cuban Style wird ursprünglich „on 3“ und „on 2“ getanzt. In München jedoch oft „on 1“. Salsa Cubana wird in München häufig unterrichtet und in Clubs getanzt.

Die „Rueda de Casino“ ist eine Sonderform der kubanischen Salsa. Hierbei sagt der „Cantante“ an welche Figur getanzt werden soll. Die Paare tanzen synchron im Kreis und entstehen auf diese Art und Weise sehr spontane Choreographien. Die Rueda de Casino ist als besondere Form der Salsa in München zu finden, aber selten.

Cumbia Style

Dieser, auch „Latino Style“ oder auch „Colombian Style“ genannte Stil stammt ursprünglich aus Kolumbien und basiert auf der kolumbianischen „Cumbia“. Typisch sind hierbei das einhändige Führen, die offene Tanzhaltung und das kreisförmige Tanzen der Tanzpartner. In München auch eher selten anzutreffen, oft unter anderem Namen.

Los Angeles und New York Style

Das Typische dieser beiden Stile ist das Vor- und Zurückgehen im Grundschritt. Es wird auch „Tanzen auf der Linie“ genannt. Dieses wird mit dem „Cross Body Lead“, einem Platztausch variiert und damit entstehen wirklich sehr dynamische Choreographien. Häufig wird gerade im New York Style „Foot Work“ getanzt. Es handelt sich dabei um Solokombinationen.

Im Gegensatz zu anderen Stilen verfolgen diese beiden Stile eine ganz andere Philosophie. Der Herr präsentiert nicht sich, sondern seine Dame. Sie soll gut aussehen und er hält sich im Hintergrund. Der New York Style ist der in München am häufigsten getanzte Stil.

 

Puerto Rican Style

Die „salsa puertoriquena“ ist ähnlich dem New York style. Allerdings werden die Figuren offener getanzt und die Partner präsentieren sich durch geschickte Schrittfolgen.

Mambo Style

Der Mambo Style ist eine von Eddie Torres vorgestellte Variante des New York Style. Eddy Torres vertrat die Meinung, Salsa stamme vom Mambo ab und deshalb müsse der erste Schritt auch auf den zweiten Schlag (wie im Mambo) beginnen. Eddie Torres nannte den Style selbst übrigens Nightclub Style.

Für wen ist Salsa geeignet?

Salsa ist wie jeder Tanz für jedes Alter und für Mann und Frau geeignet. Die Intensitäten können individuell gewählt werden und es gibt hervorragende Salsa Tänzer auch im hohen Alter. Auch Menschen mit ein paar Pfunden mehr können mit viel Freude Salsa tanzen.

Benötigte Ausrüstung:

Für Salsa braucht man nicht viel. Mann trägt lässig und leger (Jeans und Hemd oder T-Shirt sind vollkommen ausreichend), Frau kann eigentlich alles tragen. Als Schuhe empfehlen sich Halbschuhe oder Schuhe bei denen die Sohle ein wenig rutscht. Ideal wäre eine Wildledersohle wie man sie aus dem Tanzsport kennt. Das muss aber am Anfang wirklich noch nicht sein.

Salsa Schulen in München:

In München gibt es eine Vielzahl an Salsaschulen. Wir haben Ihnen hier eine Auflistung aller unserer Partner im Bereich Salsa München zusammengestellt. Diese können wir uneingeschränkt empfehlen.

Tanzschule Salsamas: Hier können Sie Salsa, Kizomba, Lady Styling aber auch viele weitere Tänze in hoher Qualität lernen. Silvina und Pablo muss man einmal erlebt haben!

http://www.happy-moves-plus.de/fitnessStudio/studio_details/salsamas

 

Weitere Informationen und Tipps und Tricks findet ihr auf unserer speziellen  Salsa München Themenseite

Wir laden Sie für eine weitergehende Diskussion herzlich in unser Salsa Forum ein.